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Gürtel – Was ist In und was Out?

 

Geschichtlich betrachtet ist der Gürtel schon immer ein Accessoire der Schönheit gewesen und diente nicht nur dem Zusammenhalt der Kleidungsstücke oder dem besseren Sitz. Als Statussymbol diente der Gürtel in der Bronzezeit bei den Oberen Schichten und wurde sogar den Toten als Grabbeilage beigelegt. Der Gürtel bestand aus Kettenschnüren und Metallgliedern. Die Schmuckschnallen wurden dann von den Römern eingeführt, dort allerdings von Herrschern als Statussymbol genutzt. Wichtiges Accessoire an der Kleidung von Kriegern und Soldaten waren Gürtel, weil dort die Waffen eingehängt wurden. Ab dem 12.Jahrhundert fanden die Gürtel dann auch bei den Damen Einzug in den Kleiderschrank. Diese Prunkstücke der Kleidung bestanden meistens aus Leder, Brokat, Samt oder Seide, noch wertvoller gefertigt mit eingenähtem Gold oder Edelsteinen. Heute hat der Gürtel einen hohen Stellenwert, derzeit kommt es dabei sehr auf die Schnallen an. Je ausgefallener diese gearbeitet sind, desto moderner sind sie. Das Material der Gürtel variiert und kann aus Leder oder Kunststoffen bestehen, auch das Krokodil und Schlangenleder kommt wieder sehr in Mode. Die Modelle reichen vom glatten Material, bis hin zu geflochtenem Design. Sie sind bestückt mit Nieten, oder Strass-Steinen. Modern ist derzeit ein sehr breiter Gürtel, der die ganze Taille umschließt und so den fraulichen Körper unterstreicht. Der Farbauswahl sind keine Grenzen gesetzt und sind so mit jedem Kleidungsstück kombiniert werden. Zu dem meisten Designer Gürtel kann man auch die passende Handtasche und passende Schuhe bekommen, so dass alles perfekt aufeinander abgestimmt ist. Klar ist, das ein Gürtel nicht fehlen darf, nur welcher, bleibt einem selbst überlassen.